LANJU

Sterne Fotografieren für Anfänger

26. Mai 2019

Sterne Fotografieren

Für mich als begeisterter Hobbie Fotograf gibt es nichts Schöneres als unseren Nachthimmel. Diese bezaubernde Schönheit eines klaren Sternenhimmels an einem dunklen Ort in der Natur ohne Lichtverschmutzung ist einfach sagenhaft.

Da es für Anfänger relativ schwer ist einen Sternenhimmel zu fotografieren möchte ich euch mit diesem Tutorial ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, damit Ihr ohne Frust diesen Zauber auch auf eure Kamera bannen könnt.

Sternenhimmel auf dem Militärgelände in Müssingen. F/1.8 · 20Sek · ISO 1600 · 8mm

Planung & Vorbereitung

Die gute Planung für euren nächtlichen Trip kann sehr entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eurer Nachtaufnahmen werden. Also nehmt euch genügend Zeit im Vorfeld. Überlegt euch was ihr Fotografieren wollt. Sei es die Milchstraße, ein sternenklarer Himmel mit Spiegelung im See, der Vollmond oder sogar einen Planeten.

Die Wichtigste Voraussetzung ist das Wetter. Ist Regen angesagt, könnt Ihr davon ausgehen, das dicke Wolken über den Himmel ziehen und Ihr nur mit viel Glück ein paar Sterne erhaschen könnt und mit ganz viel Pech kommt Ihr in einen starken Regenschauer… da hat keiner Spaß! Und das wichtigste für mich ist der Spaß an der Sache. Also schaut euch den Wetterbericht an.

Um möglichst viele Sterne abzubilden, braucht Ihr im Idealfall erst einmal einen klaren und unbewölkten Himmel. Sucht euch am besten ein dunkles Gebiet. Fahr aus der Stadt raus aufs Land. Auf dem Land weit weg der Stätte ist die Chance größer, einen schönen Sternenhimmel zu sehen.

Da die Großstätte immer mehr Licht abstrahlen wird es immer schwerer einen „dunklen“ Ort zu finden um das volle ausmaß unseres Himmels zu genießen. Um es für euch leichter zu machen gibt es Hilfe. Im Internet gibt es genügend Karten, die die aktuelle Lichtverschmutzung anzeigen.

alternativ gibt es für das Handy das App LPM (Light Pollution Map – Kostenlose Version viel Werbung)

Sternenkarte & Planungs-App

Die wenigsten wissen, wo welche Sterne, Sternbilder oder sogar die Milchstraße zu finden ist.
Daher ist es sehr wichtig eine Sternenkarte griffbereit zu haben.
Sei es, um den Mars, den Polaris oder andere Himmelskörper zu bestimmen.

Für Android kann Ich Sky Map empfehlen.

Sky Map ist sehr simpel und hat die wichtigsten Informationen, die Ich benötige.

  1. GPS (Aktueller Standort wird ermittelt und Du kannst mit deinem Handy in Echtzeit die Sterne am Himmel bestimmen.
  2. Tag & Nacht Funktion im Nachtmodus ist deine Bildschirmbeleuchtung in Schwarz/rot reduziert. Sehr angenehm für die Augen)
  3. (Du suchst ein Himmelskörper wie den Polaris. In die Suche eingegeben und schon wird dir der Standort angezeigt)

Das Beste am App ist allerdings es ist kostenlos und bombardiert dich nicht mit nerviger Werbung und funktioniert auch im Ausland. Habe es auf den Malediven getestet und es läuft einhundert Prozent genauso genau wie in Deutschland.

Als weiteres App kann Ich euch Sun Surveyer empfehlen.

Dieses App ist genial, und ich benutze es für jede Tour, um die drei wichtigsten Himmelskörper (für Mich: Sonne, Mond & Milchstraße) zu verfolgen und um mein Timing zu Planen. Da z.B. die Sichtbarkeit der Milchstraße nur ein bestimmtes Zeitfenster hat, kann Ich mit diesem App Planen wann Ich an Ort XY sein muss, um das perfekte Foto schießen zu können.

Weiteres Top feature ist die Live-Ansicht. Hier kann ich durch die Kamera meines Smartphones in Echtzeit auf meinem Display verfolgen hinter welchem Berg z.B. die Milchstraße aufgehen wird und welche Position Sie um 2:00 Uhr morgens hat oder ob mir der Mond noch dazwischenfunkt und das Bild versaut 😊.

Was Ich besonders schätzen gelernt habe ist die Planungsfunktion. Das heißt Ich weiß, dass Ich im Herbst in den Urlaub fliege und kann jetzt schon im Vorfeld mir die Gegebenheiten anschauen (auch per Maps), ob ich z.B. Vollmond habe oder die Milchstraße sichtbar sein wird. Und das für jeden Standort auf der Welt. Einfach Hammer.

Das App gibt’s kostenlos in einer Light Version mit Werbung etc. und in der Pro Version für aktuell 8,49€. Testet erstmal die Light-version, aber meiner Meinung nach ist es die pro Version wert. Und Tolle Produkte muss man ja auch unterstützen.

Pro

Light

Lanju Fotografie Tutorial
Sternenhimmel Malediven F/1.8 · 40Sek · ISO 800 · 8mm

Kleidung & Verpflegung

Packt warme Kleidung ein – Nicht nur Im Winter/Frühjahr. Nachts kann es sehr kalt werden und unser Körper kühlt ohne Bewegung schnell aus. Da Ihr viel an einer Stelle stehen bleibt, kann einem schon sehr kalt werden. Mein Tipp. Ne Thermoskanne Tee kann wunder helfen und hat mir schon letztes Jahr in der Schwäbischen Alb im Februar den Arsch vorm erfrieren gerettet. Denkt auch an Ersatz Akkus (da diese bei Kälte sich schneller entleeren) eine extra Speicherkarte und eine Taschenlampe. Im Idealfall eine Stirnlampe mit Rotlicht. Das Rotlicht hat den Vorteil, es ist im Dunkeln angenehmer für die Augen und Ihr erschreckt die Tierwelt nicht so arg wie mit einer normalen Taschenlampe. Es muss keine Highend Stirnlampe sein, Ich habe mir hier eine 5€ Stirnlampe bei Decathlon gekauft. Für diesen Zweck reicht es völlig aus.

PS. Packt euch nen paar Snacks ein. Bei Langzeitbelichtung kann es dann doch recht langweilig werden… dann hat man was zu tun 😀

Welche Fotoausrüstung benötige ich?

In der Nachtfotografie ist eine gute Ausrüstung sehr wichtig. Mit einem Smartphone kann es schwer werden beeindruckende Nachtaufnahmen eines Sternenhimmels zu erstellen… Wobei die Technik ja auch immer besser wird. Aber Fakt ist man braucht keine Vollformat Kamera!

Kamera:

Ich habe meine erste Sternenbild mit der Panasonic DMC-TZ10 (Kompakte Digicam) 2014 geschossen, als Ich mich an die Fotografie herangewagt habe. Das hat damals auch tadellos für mich funktioniert. Klar aus heutiger Sicht ein Katastrophales Bild (rechts). Aber damals war ich stolz wie Bolle 😀 und es hat auch irgendwie meine Leidenschaft zur Fotografie geprägt…Aber ich schweife ab…

Mittlerweile fotografiere ich mit einer Olympus (MFT Sensor) und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Klar das Rauschverhalten bei höheren ISO Werten ist bei einer Vollformat oder APS-C Kamera besser. Aber für mich reicht das völlig aus.

Stativ:

Ein Stativ ist ein Muss. Aus der Hand wird es nicht funktionieren nachts scharfe Bilder zu schießen. Aber auch hier gilt es muss kein teures sein. Mein erstes Stativ war das Alpha 1000. Es ist klein leicht und bei Amazon um die 15€ zuhaben. Natürlich ist ein schweres Stativ bei Wind und Wetter besser, aber nicht von Nöten.

Lanju Fotografie Tutorial
Mein erstes Nachtbild 2014 mit einer Digicam F/6.3 · 60Sek · ISO400 · 4mm

Tipp. Schraube im Vorfeld deine Stativplatte an die Kamera. Im Dunkeln kann das doch recht aufwendig werden.

Optional (Fernauslöser):

Einen Fernauslöser kann ich nur empfehlen. Die meisten Kameras haben zwar einen Timer der in der Regel auch funktioniert, aber ich würde die paar Euro investieren und mir einen Auslöser zulegen. Ich habe bei Amazon ein Noname Fernauslöser für 7€ gekauft und es war jeden Euro wert und zwar ausfolgendem Grund:

Die Nachtfotografie ist recht Zeitintensiv. Wenn Ihr für jedes Bild im Schnitt 20+ Sekunden belichtet + 10 Sekunden für den Timer draufhaut dauert jedes Foto ca. 1/3 länger, das kann ganz schön nerven. Ist die Kamera ausgerichtet seid Ihr mit dem Empfänger um einiges schneller…

Lanju Fotografie Tutorial
Timelapse Video (Ausschnitt) F/1.8 · 20Sek · ISO 2000 · 8mm

Objektive:

Für Anfänger reicht das Kit-Objektiv.
Als Ich mir meine erste MFT-Kamera (Olympus OMD EM10 Mark 2) zu meinem 30ten Geburtstag Ende 2015 gekauft hatte, ging es mit dem Kit-Objektiv raus in die Nacht.
Und Ich benütze dieses heute immer noch neben meinem 8mm Fisheye für die Nachtfotografie. Natürlich ist ein Lichtstakes Objektiv immer besser. Aber als Anfänger muss man sich kein neues Objektiv für viel Geld kaufen. Es reichen wie bei mir im Kit 14mm, f2,8 bei ISO 1000-1600.
Falls die Nachtfotografie nach einer Zeit immer noch deine Leidenschaft ist würde ich dir ein Weitwinkel oder Fisheye mit min f1,8 empfehlen.

Foto Links:

Ist ein Auszug aus einem Timelaps Video ( Mehrere Fotos die Nacheinander aufgenommen werden)

In diesem Video siehst Du unter anderem ein paar Timelapse Milchstraßen Clips

Kamera Einstellungen

Nun kommen wir zum wichtigsten Teil. Die Kamera Einstellungen.

M-Modus:
Wir fotografieren im Manuellen Modus!
(Für Fortgeschrittene ist der „Bulb“ Modus auch möglich – Fernauslöser nötig)

Du fragst dich wahrscheinlich warum Manueller Modus?
Im Manuellen Modus haben wir die komplette Kontrolle über die Belichtung! Da für die Kamera die Nachtfotografie eine Herausforderung ist würde die Kamera in einem anderen Modus falsch belichten. Bzw. bekommen wir nicht das Ergebnis was wir uns erwünschen.

Blende:
So offen wie nur möglich. Es sollten Min. F2,8 sein. (Kleine Blendezahl = mehr Licht das wir einfangen können) Wir wollen ja so viel Sterne wie nur möglich auf unser Foto Bannen.
Ausnahme sind Star-Trails (Sternspuren) hier kann die Blende auch weiter geschlossen werden (Größere Zahl) Da nicht alle Sterne benötigt werden, sondern in erster Linie nur die Hellen und kräftigen Sterne.

Bildstabilisator:
Muss deaktiviert werden. (IS, VC, etc) Da wir ja ein Standbild haben und keine bewegung einfangen, die Ausgeglichen werden muss.
Auf einem Stativ kann ein Bildstabilisator kontraproduktiv wirken und das Gegenteil verursachen.

Lanju Fotografie Tutorial
Selfie mit Taschenlampe F/1.8 · 20Sek · ISO 1600 · 8mm

Fokus:
Wir fokussieren manuell! Da der Autofokus uns nachts nicht weiterhelfen kann und du ewig versuchen wirst den Fokus scharfzustellen – ohne Erfolg!

Also Autofokus aus!

Der schwerste Part ist es nachts auf Unendlich (∞) zu fokussieren! Aber mit diesem Trick geht das ganz einfach. Suche dir einen weit entfernten hellen Punkt wie z.B. Straßenlaterne etc.(bei meiner Kamera funktioniert mit etwas gefummel auch der Polaris) und fokussiere Ihn. Manche Kameras bekommen dieses auch noch im Automatik Modus hin – Aber Spätestens jetzt musst Du in den manuellen Modus wechseln. Da es bei den Sternen in der Regel nicht mehr funktionieren wird (Ausnahme sehr helle Sterne + klarer Himmel + Gute Kamera) Steht ihr mitten in der Pampa und alles um euch herum ist dunkel, dann versucht folgendes: Nehmt eine Taschenlampe, schaltet sie an und legt sie 50-80 Meter von euch entfernt auf den Boden. Idealerweise so, dass etwas angestrahlt wird. Nun könnt ihr leichter fokussieren.

Damit wir kontrollieren können ob wir auch wirklich unser Objekt scharfgestellt haben, prüfen wir das einfach in der Live-View bei aktivierter Vergrößerung und justieren gegebenenfalls in kleinen Schritten die Schärfe nach. Meine Kamera unterstützen das sogenannte Fokus-Peaking, was das manuelle scharfstellen wesentlich einfacher macht.

Macht zudem immer eine Probeaufnahme! Zoomt komplett ins Bild rein und kontrolliert die Schärfe. Nichts ist ärgerlicher, als nach einer 3 Stunden-Session festzustellen, dass alle Bilder leicht unscharf sind!

Für Olympus OMD EM1 mark 2 (+ Neuere Modelle) besitzer:

Macht die manuelle Einstellung für den Fokus ganz bequem am Tag zuhause auf dem Sofa, mit der Preset funktion!
Ich liebe es! (Was ist Pre MF? weitere Infos findest Du im Grundlagen Fotografie Kurs 2 unter Kamera Modus: Automatik)

ISO
Der ISO-Wert sollte je nach Rauschverhalten der Kamera und dem gewünschten Motiv zwischen 100 (Star Trails) und max. 3200 (Milchstraße) liegen. Prinzipiell wollen wir unseren Sensor in der Empfindlichkeit soweit hinaufziehen wie es geht. Jedoch ohne das Bild komplett zu verrauschen. Bei den heutigen Highend Kameras kann man auch noch höher als 3200 gehen. Teste es am besten aus und macht mehrere Aufnahmen mit eurer Kamera und schaut wieweit Ihr gehen könnt, dass Ihr mit dem Ergebnis noch zufrieden seit und das Bild nicht komplett verrauscht.
Wollt Ihr in einer dunklen Nacht die Milchstraße fotografieren liegt Ihr mit 1600 recht gut. Der Wert hat sich bei meiner Olympus OMD EM10 Mark 2 bewerte.
Natürlich spielt hier auch die Belichtungszeit eine Rolle, aber dazu gleich mehr.

Lanju Fotografie Tutorial
Schwäbische Alb Sonnenaufgang F/1.8 · 20Sek · ISO 1600 · 8mm

Belichtungszeit
Wie dir ja bekannt sein wird ist unsere Erde ein runder Planet, der sich dreht. Das heißt wir haben nur ein kurzes Zeitfenster, das die Sterne auf dem Foto als Punkte und nicht Als Eier oder gar Striche dargestellt werden. (außer bei Star Trails – hier ist der Effekt ja gewünscht)

Grundsätzlich gilt: Je weitwinkliger ein Objektiv ist umso länger können wir belichten, ohne sichtbare Sternspuren zu bekommen. Jetzt ist nur die Frage wie lange kann ich mit meinem Objektiv belichten?

Das heißt jetzt fängt die Mathe Stunde an 😊

Nein es ist alles halb so schlimm es gibt eine einfache Formel wie Ihr die richtige Belichtungszeit berechnen könnt, dass eure Sterne noch schöne Punkte bleiben.

Formel:

500 / (Cropfaktor der Kamera * Brennweite) = max. Belichtungsdauer

Den Cropfaktor deiner Kamera findest du ganz einfach per Googlesuche heraus.

Meine MFT Kameras haben den Faktor 2. Das heißt mit meinem 8mm Fischauge kann ich maximal 31 Sekunden belichten ohne Sternspuren zu erhalten.

500/ (2*8) = 31,25 Sek.

Benütze ich jetzt allerdings mein Kit-Objektiv und habe die Brennweite 14mm eingestellt wären es knapp 18 Sekunden.

Einfach oder 😊

Wenn die gewählte Kombination aus Belichtungszeit und Blende nicht ausreicht, schwache Strukturen wie die Milchstraße deutlich und scharf aufzunehmen, könnt ihr das zuerst leicht mit höheren ISO-Werten ausgleichen. Eine zu lange Belichtungszeit bei Milchstraßenbildern liefert euch dagegen nur eine verschwommene Bild.

Oder ihr nutzt ein noch lichtstärkeres Objektiv. Alternativ gibt es auch noch Nachführung die speziell für die Sternenfotografie entwickelt wurden.

Lanju Fotografie Tutorial
Milchstraße mit dem Kit Objektiv (Belichtung zu lang!) F/2,8 · 30Sek · ISO 2000 · 14mm

RAW oder JPG?

Im Idealfall (wenn deine Kamera das unterstützt) fotografieren wir in RAW!

Warum RAW und nicht JPG?

In der RAW Datei stecken viel mehr Details, die wir später in der Nachbearbeitung in z.B. Lightroom aus dem Bild herausholen können. Ein JPG ist immer ein Komprimiertes Bild. D.h. durch die Komprimierung gehen wichtige Bildinformationen und Details verloren, die wir auch durch Programme nicht mehr wiederherstellen können.

Weißabgleich.

Wenn Ihr in Raw fotografiert ist es eigentlich egal, da Ihr später am Computer den Weißabgleich manuell anpassen könnt. Fotografiert Ihr allerdings in JPG oder wollt gleich einen schönen blauen Himmel für eure Nachtaufnahmen empfehle ich einen Kelvin-Wert zwischen 3.200 und 4.500. Auch hier gilt: Ausprobieren und die Resultate analysieren.

Star Trails:

Möchte man ein Bild mit Star Trails (Sternenspuren) können wir die Belichtungszeit locker auf 30min oder sogar länger einstellen.

Alternativ kann man den Effekt auch mit „Stacking“ aus mehreren Bildern herstellen. Wenn euch das Interessiert wie das geht, schreibt mir doch in die Kommentare und ich erstelle ein weiteres Tutorial.

Eure Bilder und Erfahrungen

Nun interessiert mich, ob Ihr euch schon mal am Nachthimmel versucht habt und was dabei herausgekommen ist. Nutzt hierfür einfach die Kommentarfunktion unter dem Post! Ich freue mich immer über Kommentare, Anregungen und Bilder von euch!

Lanju Fotografie Tutorial
Star Trails F/1.8 · 20min · ISO 640 · 8mm